SRI LANKA - Die besten Surfspots an der Südküste Part II

Posted by Waschdl on 27.05.2019, 19:31:40

Neben den bekannten Surfspots in Madiha, Meddawatta und Weligama (LINK) gibt es entlang der Südküste noch zahlreiche weitere Spots, die Du von unseren Camps in Madiha und Polhena entspannt mit dem Tuk Tuk erreichen kannst.

Fährt man von den drivethru Surfcamps aus weiter Richtung Osten und an Meddawatta vorbei, ist der nächstgelegene bekannte Spot Hiriketiya, der auch Blue Beach genannt wird. Von Matara aus Richtung Westen, noch vor der Bucht in Weligama, kann man im beliebten Touristenort Mirissa surfen. Hinter Weligama findet man zahlreiche Spots in den Dörfern Midigama, Ahangama und Kabalana, wie zum Beispiel Coconut Point, Plantations, Rams, Lazy Left and Lazy Right, Rajith’s, Kabalana / The Rock und viele viele weitere Spots, die sich entlang der Südküste entlang schlängeln.

 

Blue Beach (Hiriketiya)

Blue Beach ist eine kleine hufeisenförmige Bucht mit einer linken Riffwelle und einem Beachbreak in der Mitte. Mittlerweile ist in dieser Bilderbuch-Bucht einiges los, gerade Familien genießen hier ihren Urlaub. Von Oktober bis Mai bricht die Riffwelle sehr soft und ist selten über kopfhoch, dadurch bestens für Longboarder geeignet. Dennoch ist hier Vorsicht geboten, weil die Welle nahe an Felsen entlang, über relativ wenig Wasser bricht und sich auch einige Seeigel dort tummeln. Der Beachbreak in der Mitte eignet sich um seine ersten Grünwellenstarts zu üben, jedoch nicht so gut für Anfänger die Weißwasser benötigen, da die Wellen nach dem sie gebrochen sind, sehr schnell auf tiefes Wasser laufen und sich auflösen. In der Offseason kann die Linke auch interessant für Shortboarder sein. Wenn hier die Wellen bis zu doppelt kopfhoch werden, ist die Linke wesentlich druckvoller und steiler und die Bucht ist recht gut vom Westmonsoon geschützt.

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Untergrund: Riff

Wellengröße: Hüft- bis doppelt kopfhoch

Beste Gezeit: besser bei low tide

Crowd Factor: Oktober - April hoch, Mai - September niedrig

 

Mirissa

In Mirissa gibt es östlich der kleinen Insel eine linke Riffwelle, die für Intermediates geeignet ist. In der Mitte des Strandes findet man einen Shorebreak für eher fortgeschrittenere Surfer, da die Welle mit voller Wucht auf wenig Wassertiefe einschlägt. Am westlichen Ende der Bucht befindet sich die bekannteste Welle von Mirissa, eine Rechte, die über Riff bestückt mit Seeigeln in die Bucht reinläuft. Da Mirissa ein sehr beliebter Touristenstrand ist, sind die Wellen meist gut besucht und das Surflevel ist häufig niedriger als es für diese Wellen sein sollte, gerade am Mainpoint. Die Rechte lässt sich hin und wieder auch in der Zeit von Mai bis Oktober surfen, da sie am besten vom Westwind geschützt ist.

 

Untergrund: Die Linke Riff, der Shorebreak Sand, die Rechte Riff

Wellengröße: Knie- bis eineinhalb kopfhoch

Beste Gezeit: die Linke all tides, der Shorebreak hightide, die Rechte low to mid

Crowd Factor: Oktober - April hoch, Mai - September niedrig

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Fisherman’s aka Tuna Reef (Weligama)

Tuna Reef liegt am westlichen Ende der Bucht von Weligama. Das besondere an dieser Welle ist, das sie fast immer nur knie- bis schulterhoch läuft, selbst wenn zur selben Zeit Wellen an den anderen Spots eineinhalb kopfhoch rein rollen. Die erste Sektion ist schnell und kraftvoll, danach läuft die Welle sehr soft und langsam in tieferes Wasser. Leider wird dieser Spot immer mehr von Surfschulen überlaufen, die ihren Schülern die ersten Grünwellenstarts beibringen wollen, wofür die Welle schlichtweg nicht geeignet ist. Tuna Reef lässt sich das ganze Jahr über surfen und blüht in der Offseason so richtig auf, gerade wenn der Westwind ein wenig Nordanteil hat.

Untergrund: Riff

Wellengröße: Knie- bis kopfhoch

Beste Gezeit: mid tide

Crowd Factor: Oktober - April hoch, Mai - September niedrig

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Die nachfolgenden Spots funktionieren nur von Oktober bis Mai und sind in den restlichen Monaten des Jahres vom Westmonsun meist stark verblasen.

 

Coconut Point (Midigama)

Ein klassischer A-Frame der über Riff läuft und so richtig mit größeren Wellen aufblüht. Die Linke ist etwas länger als die Rechte, in beide Richtungen sind die Wellen jedoch sehr kraftvoll.

Untergrund: Riff

Wellengröße: Hüft- bis eineinhalb kopfhoch

Beste Gezeit: mid tide bis high tide

Crowd Factor: Mittel aber das Surflevel ist meist hoch

 

Plantations (Midigama)

Plantations liegt ca. 500 Meter westlich von Coconut Point. Beide Spots teilen sich denselben Strandzugang. Hier brechen linke und rechte Welle über Riff, jedoch wesentlich softer und fehlerverzeihender als Coconut Point. Hier tummeln sich zahlreiche leicht fortgeschrittene Surfer, die ihre ersten Riff-Versuche wagen. Plantations hält Wellengrößen bis zu kopfhoch.

Untergrund: Riff

Wellengröße: Knie- bis kopfhoch

Beste Gezeit: all tides

Crowd Factor: Sehr hoch, da in Fußreichweite vieler Unterkünfte Midigamas

 

Rams (Midigama)

Rams befindet sich direkt im Herzen von Midigama. Diese Welle ist definitiv nur für weit fortgeschrittene Surfer, da man hier nicht viel Wasser unter sich hat. Beim Sturz ist Riffkontakt keine Seltenheit. Die Welle läuft sowohl nach rechts als auch nach links. Die Rechte ist kurz, knackig und barrelt häufig nach dem Take-Off. Die Linke ist steil und schnell.

Untergrund: Riff

Wellengröße: Hüft- bis kopfhoch

Beste Gezeit: all tides, aber bei low tide erhöhte Gefahr, das Riff zu berühren

Crowd Factor: nicht besonders hoch, aber Rams ist bereits mit 10 Leuten "crowded"

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Lazy Left und Lazy Right (Midigama)

Lazy Left und Lazy Right findet ihr gleich in der nächsten Bucht westlich von Rams. Beide Wellen brechen sehr soft und sind bestens geeignet sobald du in die Parallelfahrt kommst. Bei Lazy Left ist nur die erste Sektion etwas steiler und schneller, danach läuft sie gemächlich über tieferes Wasser Richtung Strand.

Untergrund: Riff

Wellengröße: Knie- bis kopfhoch

Beste Gezeit: all tides

Crowd Factor: Sehr hoch, da in Fußreichweite vieler Unterkünfte Midigamas und für fast alle Surflevel surfbar (ausgeschlossen Beginner und Grünwellenstarter)

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Rajith’s aka. Sticks (Ahangama)

Namensträger für diesen Traumhaften Spot ist Rajith, ein unheimlich lieber Local, der mit seiner Familie und Freunden direkt vorm Surfspot seine eigene Surfschule vor einigen Jahren gegründet hat und mit kompetenten Surfunterricht auf dich wartet. Hier findest du mehrer A-Frame Peaks nebeneinander die bei Wellengrößen bis kopfhoch soft über flach ansteigendes Riff brechen. Sobald du anfänglich parallel fahren kannst und deine ersten Rifferfahrungen sammeln willst, bist du hier genau richtig. Bei über kopfhohen Wellen ist dann etwas mehr Druck dahinter und dadurch auch interessant für fortgeschrittene Surfer.

Untergrund: Riff

Wellengröße: Knie- bis eineinhalb kopfhoch

Beste Gezeit: all tides, aber wesentlich kraftvoller um die low tide

Crowd Factor: Mittel, da sich die Leute auf zwei bis drei Peaks verteilen können

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The Rock (Kabalana)

The Rock ist mit Abstand die kraftvollste und qualitativ beste Linke im Süden Sri Lankas und nur für fortgeschrittene Surfer geeignet. Man startet mit einem steilen Take-Off in die Welle und kann sich entscheiden, ob man in die meist längere Linke zieht mit Chancen gebarrelt zu werden oder in die wesentlich kürzere Welle, die auch sehr druckvoll ist.

Untergrund: Riff

Wellengröße: Hüft- bis doppelt kopfhoch

Beste Gezeit: all tides

Crowd Factor: Hoch -genau wie auch das Surflevel der meisten Surfer hier

 

Secret Spots

Es gibt neben diesen Spots im viel gelobten Surf- und Reiseland Sri Lanka natürlich auch noch sogenannte „Secret Spots“, die noch nicht im Netz bekannt sind. Wir möchten sie an dieser Stelle daher auch nicht genauer beschreiben. Für Dich als Leser jetzt vermutlich etwas enttäuschend. Für uns Surfer vor Ort ein großer Vorteil. Denn man hat hier häufig die Chance, diese Spots allein oder mit nur wenig anderen Mitwissern zu surfen. Aber keine Sorge: Wir nehmen dieses Wissen nicht mit ins Grab. Wenn du als Gast zu uns kommst und für den jeweiligen Spot das entsprechende Surflevel mitbringst, werden wir Dir auch diese Spots nicht vorenthalten und dich gern auf die eine oder andere Surfsession begleiten. 

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Hier gilt auch für Dich: Bitte Stillschweigen bewahren! Klingt komisch, aber Du wirst ein bisschen besser verstehen, wieso wir uns so „anstellen“, wenn Du zum ersten Mal in einem nahezu leeren Line-Up sitzt und dir mit einer Handvoll Leuten die Wellen teilst😉

 

So viel soll an dieser Stelle schon verraten werden: Es handelt sich um einen Beachbreak, eine linke und zwei rechte Riffwellen, die etwas mehr Swell vertragen können, um so richtig aufzublühen...

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Hier findest du einen weiteren lesenswerten Beitrag zu den Sri Lankas Surfspots:
SRI LANKA - Die besten Surfspots an der Südküste Part I (Link)


Entdecke mehr über SRI LANKA - Surf und Reiseland (Link)

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